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Multi Kulti Salsa People - Spanien

Salsa people blog tanzschule spanien lorena

 

Salsa People ist eine sehr familiäre und multikulturelle Tanzschule. Nicht nur die verschiedenen Tanzstile Salsa, Bachata und Kizomba bringen ihre Abwechslung in die Filialen in Zürich und Wohlen, sondern auch die Tänzerinnen und Tänzer. Wir freuen uns, euch die Herkunftsländer unsere Schülerinnen und Schüler vorzustellen. Wahrscheinlich kennt ihr einige Personen bereits von den Kursen, Showteams oder unseren Salsa People Events. Und möglicherweise habt ihr auch schon eines der vorgestellten Länder besucht. Heute wird uns Lorena die Lieblingsstadt ihres Herkunftslandes etwas näher bringen und eine ganz aufregende Geschichte erzählen. 

¡ Hola todos y bienvenidos a España !

Mein Name ist Lorena und ich bin gebürtige Spanierin aus Santiago de Compostela, welches für den Jakobsweg berühmt ist. Heute stelle ich euch ein kleines Stück vom bezaubernden Spanien vor.

Die Stadt, welche ich euch heute präsentiere, ist ein sehr beliebtes Reiseziel (und auch eine  beliebte Fussballmannschaft ?): Barcelona. Das erste Mal war ich im Jahr 2016 dort und fühlte mich wie eine wahre Touristin. Während den fünf Tagen, die ich dort war, habe ich jede einzelne Minute ausgenutzt, um die Stadt kennenzulernen. Den Park Güell, diverse Museen, die Altstadt und viele weitere schöne Plätze. Was mich auf jeden Fall am meisten fasziniert hat, war die Kathedrale Sagrada Familia. Wusstet ihr, dass sie seit 1882 immer noch gebaut wird? Das war ein Fakt, der mich im ersten Moment etwas verblüfft hat, doch dann dachte ich: «Typisch Spanien.» Dort werden Gebäude gebaut, dann gibt es einen Baustopp, irgendwann baut man weiter, dann folgt die nächste Pause, bis man irgendwann das gewünschte Objekt fertig gebaut hat. Dies ist ganz normal dort. Ich kann es nur nochmals sagen: bienvenidos a España.

Wie in vielen anderen Städten in Spanien gibt es in Barcelona zahlreiche Unternehmensmöglichkeiten für Jung und Alt. Für las mujeres unter euch gibt es auch super Shoppingmöglichkeiten. Leider hat Barcelona den schlechten Ruf für die flinken Taschendiebe. Bereits schon zweimal habe ich solch ein Ereignis gesehen, doch keiner konnte diese raffinierten Diebe stoppen. Deshalb gilt auch in dieser Metropole wie auch auf anderen Städtetrips: Je weniger Wertsachen du bei dir trägst, desto besser und sicherer ist es.

Frauen lieben ja bekanntlich Schuhe. Doch ein Schuhladen lässt auch die Herzen unserer Salseros, Bachateros und Kizomberos höher schlagen. Nämlich der Tanzschuhladen «Reina». Reinas gibt es in allen möglichen Grössen, Formen und Farben. Auch die Absatzhöhen sind verschieden und was natürlich für gewisse Ladies auch nicht fehlen darf, ist das extra Bling-Bling. Deshalb gibt es auch solche Modelle mit viel Glitzer, Strasssteine und vielem mehr. Doch auch die Männer kommen nicht zu kurz. Bei Reina kann man nämlich die Farben der Schuhe selbst zusammenstellen und somit den eigenen Tanzschuh designen. Zudem kann man die eigenen Tanzschuhe auch beschriften lassen, sofern man dies möchte.

Doch abgesehen davon gefiel mir auch die kulinarische Welt Barcelonas sehr gut. Spanien ist ja allgemein bekannt für ihre Tapas. Für diejenigen, die nicht wissen, was Tapas sind: Tapas sind spanische Spezialitäten. Sie sind mit Antipasti - also Vorspeisen - zu vergleichen, die mehrere gleichzeitig serviert werden, meist in einzelnen Tellern. Somit gibt es keinen Unterschied zwischen Vor- und Hauptspeisen, sondern eben einfach nur Tapas. Und es gibt sie in allen möglichen Geschmacksrichtungen. Von Chorizo und Jamón Ibérico über Tintenfisch und Crevetten bis hin zu verschiedenen frittierten Kroketten, Gemüse Antipasti und Oliven. Und nicht zu vergessen: Sangría! Was will man mehr? Ich liebte es, diese Köstlichkeiten in den spanischen Gässchen und an der Promenade Barcelonas zu geniessen.

Das klingt ja alles ganz toll und das ist es auch. Doch das Erlebnis, welches ich euch eigentlich mitteilen möchte, spielte nicht in Barcelona ab. Es liess mich jedoch in sieben Stunden quer durch Spanien reisen. Oder sollte ich besser sagen «rasen»?

Meine Mutter, mein Bruder und ich gingen vor einigen Jahren nach Santiago, um die Goldene Hochzeit meiner Grosstante und meines Grossonkels zu feiern. Ein Ereignis, welches in Spanien riesig gefeiert wird und zu welchem natürlich auch die Familie aus der Schweiz anreist. Das Fest war toll, das Essen superlecker und auch die familiäre Stimmung hatte uns allen gutgetan. Alles war bestens, bis zu dem Zeitpunkt, als wir abreisen mussten. Denn in Spanien sagt man nicht in 5 Minuten Tschüss. Nein, dort musst du einen halben Ferientag reservieren, um dich von deiner Familie, den Freunden und Bekannten zu verabschieden. Einen halben Ferientag, welchen wir nicht hatten. Gleichzeitig wartete das Flugzeug von Santiago nach Madrid jedoch nicht. Und so kam es, dass wir den ersten Flug unseres One-Stop-Fluges verpasst haben. Da meine Mutter und ich am nächsten Tag arbeiten mussten und mein kleiner Bruder zur Schule gehen musste, gab es keine Möglichkeit, eine weitere Nacht dort zu bleiben, um am nächsten Tag erst loszufliegen.

Uns war klar, dass wir unbedingt den zweiten Flug von Madrid nach Zürich erwischen mussten, ohne dabei den ersten Flug genommen zu haben.

Plötzlich hatte ich die Idee. Wir mussten mit dem Taxi von Santiago nach Madrid fahren. Schnell rannten wir vom Check-in zu den Taxis und fragten nach, wer uns in möglichst kurzer Zeit in die – ben nota – sieben Stunden entfernte Hauptstadt Spaniens fahren würde.

Mit Geld geht in Spanien «fast» alles und somit war auch rasch ein Taxifahrer oder Taxiraser gefunden. Denn rasen musste er wirklich. Wir hatten acht Stunden Zeit, bis der zweite Flug losging und wir hatten noch knappe sieben Stunden Autofahrt vor uns.

Stunde um Stunde verging und mit jeder Minute, die weniger wurde, wuchs meine Ungeduld und Anspannung.

Endlich! Am Flughafen in Madrid angekommen, wartete jedoch bereits das nächste Problem. Die Gepäckaufgabe. Diese war nämlich bereits geschlossen und nach kurzem Erklären, dass wir unsere Koffer unbedingt in das Flugzeug nehmen müssen und wir unseren ersten Flug verpasst hatten, kam das zweite Problem. Die Sicherheitskontrolle.

Eins müsst ihr nämlich wissen: Wenn spanische Mütter reisen, reisen sie nicht wie gewöhnlich Leute. In ihren Koffern befinden sich ein halber Supermarkt, ein botanischer Garten und sonstige merkwürdige Dinge, die irgendwie ans Reiseziel geschmuggelt werden müssen. Von Drogen ist hier aber nicht die Rede ;).

Diese Art von gefüllten «Koffern» werden von den Sicherheitsleuten natürlich nicht gerne gesehen.

Im Hintergrund waren bereits unsere Namen durch die Lautsprecher zu hören. Dieser Aufruf war auch unsere Rettung, denn meine Mutter konnte ihre 27 Sache wieder zusammenpacken und von einem Polizisten begleitet, rannten wir alle mit den Koffern zum Flugzeug, welches auf uns wartete. Ein ganzes Flugzeug wartet auf drei Personen. Und das schlimmste war, wir mussten da noch einsteigen. Ein peinlicher Moment, den ich nie mehr vergessen werde. Umso erleichterter war ich, als wir nun endlich im Flugzeug sassen und schlussendlich pünktlich in Zürich landeten. 

Und was lernen wir daraus: Wenn ihr nach Spanien reist, um dort Freunde oder Verwandte zu besuchen, rechnet mindestens mit einem halben Tag, um euch bei allen sehr kurz und oberflächlich zu verabschieden. Sonst reserviert ihr lieber einen ganzen Tag. Und: Kontrolliert die Koffer eurer Mütter, Grossmütter und Tanten. Die haben nämlich alle dieselben Strategien. Bienvenidos a España!

 

 

 

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